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Immobilienerwerber haben gut Lachen! In historisch günstigen Zeiten handeln diejenigen, die sich jetzt die Finanzierung für den Bau oder Kauf Ihrer Immobilie sichern mehr...


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Mit unserer Hilfe können Sie sich für einige Kreditprogramme der KFW einen zusätzlichen Zinsvorteil in Höhe von bis zu 0,3% sichern. mehr...

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Dementsprechend groß war meine Angst, mich mit diesem Vorhaben zu übernehmen  mehr...

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Lexikon


Abgeschlossenheitsbescheinigung: Die Abgeschlossenheitsbescheinigung wird von der Bauaufsichtsbehörde ausgestellt. Sie wird speziell für Wohnungen (z.B. Eigentumswohnungen) ausgestellt, die baulich vollkommen von anderen Wohnungen und Räumen abgetrennt/abgeschlossen sein sollen.  

Ablösesumme: Der Betrag, der bezahlt werden muß, um das Darlehen beim Darlehensgeber vollständig zurückzuführen. Die Ablösesumme besteht aus dem Restschuldbetrag und ggfls. aus einem Vorfälligkeitsentgelt, anteiligen Zinsen sowie Kosten und Gebühren.

Annuitätendarlehen: Langfristiges Bankdarlehen  mit gleichbleibenden Raten (Annuitäten) während der Zinsbindung. Die Annuität besteht aus einem Zinsanteil und einem Tilgungsanteil (Anfangstilgung mindestens 1%). Während der Laufzeit des Darlehen erhöht sich der Tilgungsanteil innerhalb der Annuität um die ersparten Zinsen.

Auflassung: Einigung des Käufers und Verkäufers über die Übereignung von Immobilien. Die Einigung erfolgt beim Notar und ist in der Regel Bestandteil des Kaufvertrages.

Auflassungsvormerkung: Die Auflassungsvormerkung sichert den Anspruch des Käufers auf Eigentumsumschreibung und wird in Abt. II des Grundbuches zu Gunsten des Käufers eingetragen.

Auszahlungsvoraussetzungen: Sind Bestandteil des Darlehensvertrages. Bevor der Darlehensgeber das Darlehen auszahlt, muß der Darlehensnehmer die Auszahlungsvoraussetzungen erfüllen. Auszahlungsvoraussetzungen sind beispielsweise rechtsgültig unterschriebene Kreditverträge und die Eintragung der Grundpfandrechte in das Grundbuch. Auch die Einreichung von Nachweisen (z.B. Einkommensnachweise, Objektunterlagen) gehören zu den Auszahlungsvoraussetzungen. 

Bauantrag: Der Bauantrag wird bei der zuständigen Baubehörde schriftlich gestellt, um für ein geplantes Bauvorhaben eine Baugenehmigung zu erhalten.

Bauanzeige: Unter bestimmten Voraussetzungen sind Bauvorhaben nicht genehmigungs- sondern lediglich anzeigepflichtig. Es handelt sich um ein Baugenehmigungsverfahren in wesentlich vereinfachter Form. Die Bauanzeige ist vom Bauherrn in schriftlicher Form bei der zuständigen Baubehörde zu stellen. In der Regel gilt das Bauvorhaben als genehmigt, wenn das Bauamt innerhalb einer bestimmten Frist keine Einwände erhebt.

Baubeschreibung: Sie liegt dem Bauvertrag zugrunde und ist wichtiger Bestandteil bei allen Baumaßnahmen. In der Baubeschreibung werden u.a. so wichtige Dinge, wie die Art der Bauausführung oder die Materialien die zum Einbau gelangen, geregelt. 

Baufinanzierung: Finanzierung für eine Immobilie und damit wesentlicher Bestandteil für den Kauf, den Bau oder die Sanierung einer Immobilie. Auch Immobilienfinanzierung.

Bauherrenhaftpflichtversicherung: Bietet dem Bauherren Versicherungsschutz bei Personenschäden auf seiner Baustelle.

Bauleistungsversicherung: Wird auch Bauwesenversicherung genannt. Schützt Bauherren vor Schäden am Objekt, die unvorhersehbar sind und während der Bauzeit auftreten, z.B. Schäden durch höhere Gewalt, Vandalismus und Diebstahl. 
  

Baunebenkosten: Kosten, die neben den eigentlichen Baukosten und Kosten für das Grundstück anfallen und den Wert der Immobilie erhöhen. Dazu zählen z.B. Planungskosten (z.B. Architekt, Statiker, Ingenieur),  behördliche Gebühren  (z.B. Baugenehmigung).

Bausparvertrag: Wird mit einer Bausparkasse über eine bestimmte Bausparsumme abgeschlossen und dient häufig der Finanzierung wohnwirtschaftlicher Maßnahmen. Bausparverträge können durch staatliche Zuschüsse (z.B. vermögenswirksame Leistungen, Wohnungsbauprämie) gefördert werden. Ist die Bausparsumme zu einem vertraglich festgelegten Prozentsatz angespart, hat der Bausparer Anspruch auf Auszahlung eines zinsgünstigen Darlehens (Bauspardarlehen) in Höhe der Differenz zwischen angespartem Betrag und vereinbarter Bausparsumme.

Bauzeitzinsen: Zinsen, die bereits während der Bauzeit anfallen. Während der Bauphase zahlt der Kunde i.d.R. Miete und Zinsen. Es kommt für eine gewisse Zeit also zu einer Doppelbelastung, die unbedingt in der Finanzierung Berücksichtigung finden muß. Bemessungsgrundlage für die Bauzeitzinsen ist der jeweils ausgezahlte Darlehensbetrag.

Beleihung: Die Beleihung gibt an, in welcher Höhe die Immobilie belastet ist.

Beleihungswert: Ist der Wert einer Immobilie, der sich mit hoher Wahrscheinlichkeit langfristig zu jedem beliebigen Zeitpunkt am Markt realisieren lässt. Der Beleihungswert spielt bei der Vergabe von Immobilienkrediten eine besondere Rolle und wird aufgrund interner und gesetzlicher Vorschriften vom herauslegenden Kreditinstitut bemessen.

Bereitstellungszinsen: Zinsen, die ein Kreditinstitut für einen bereitgestellten aber noch nicht abgerufenen Darlehens(teil)betrag in Anrechnung bringt. Die meisten Institute berechnen nach dem dritten Monat der Darlehenszusage 0,25% pro Monat.

Bodenrichtwert: Wird vom Gutachterausschuß einer Stadt oder Gemeinde anhand bestimmter Kriterien ermittelt und dient Fremdkapitalgebern als wichtige Bemessungsgrundlage für die Bewertung von Grundstücken.

Cubatur: Dieser Begriff wird umgangssprachlich dem Wort Umbauter Raum gleichgesetzt. Gibt den Bruttorauminhalt des Gebäudes an. Dieser Wert ist wichtiger Bestandteil bei der Wertermittlung eines Gebäudes.

Damnum: siehe Disagio
 
Disagio: Auch Damnum genannt. Das Darlehen wird nicht in voller Höhe (100%) ausgezahlt, sondern in Höhe von z.B. 95%. Das Disagio (Damnum) in Höhe von 5% stellt in diesem Fall eine Zinsvorauszahlung dar. Das Disagio ist interessant für Kapitalanleger, da es steuerlich absetzbar ist.

Effektivzins: Der Effektivzins dient dazu unterschiedliche Kreditangebote vergleichbar zu machen. Er sagt aus wieviel ein Darlehen wirklich kostet. Die Kreditinstitute sind gesetzlich dazu verpflichtet, den Effektivzins auszuweisen. Der Effektivzins berücksichtigt neben dem Nominalzins auch Bearbeitungsgebühren, ein Disagio und die Zins- und Tilgungsverrechnung. Schätzkosten, Bereitstellungszinsen, Kontoführungsgebühren und Teilauszahlungszuschläge sind nicht enthalten. 

Eigenheimrentengesetz: siehe Wohn Riester

Eigenleistungen: Vom Bauherrn und/oder seinen Bekannten, Verwandten beigesteuerte Arbeits- und Sachleistungen. Wird auch als Muskelhypothek bezeichnet.

Eigenkapital: Vorhandene Barmittel oder Mittel, die für das Bauvorhaben kapitalisiert werden können. Zum Eigenkapital zählen Bank- und Sparguthaben, freies Grundvermögen, Bausparguthaben, Wertpapiere, Lebensversicherungen etc..

Eigenmittel: Eigenkapital + Eigenleistungen

Eigentumswohnung: Eine Eigentumswohnung ist Wohnungseigentum innerhalb eines Gebäudes. Der Käufer erwirbt sowohl Alleineigentum (Sondereigentum) an der Wohnung  als auch Miteigentum (Gemeinschaftseigentum) an den anderen Bestandteilen des Gebäudes. Handelt es sich nicht um den Kauf einer Wohnung, sondern um den Erwerb einer Laden- oder Bürofläche spricht man nicht von Sondereigentum, sondern von Teileigentum.

Einheitswert: Dient den Finanzämtern als Bemessungsgrundlage für die Grundsteuer und anderer Abgaben (z.B. Erbschaftssteuer, Schenkungssteuer). In der Regel liegt der Einheitswert unter dem Verkehrswert.

Erbbaurecht: Ist das Recht, auf einem fremden Grundstück ein Gebäude zu errichten. Da für den Erbauberechtigten der Grundstückskauf entfällt, zahlt er an den Grundstückseigentümer einen jährlichen Erbbauzins, der sich am Wert des Grundstücks orientiert.

Erbauzins: Jährlicher Zins, den der Erbbauberechtigte an den Grundstückseigentümer für das Recht auf dessen Grundstück ein Gebäude zu errichten, zu entrichten hat. Siehe auch Erbbaurecht.

Erbpacht: siehe Erbbauzins

Erschließung: Maßnahmen, die erforderlich sind, um das Grundstück an das öffentliche Versorgungs- und Entsorgungsnetz anzuschließen (z.B. Wasser, Abwasser, Strom, Gas, Telekommunikation).

Erschließungskosten: Kosten für die Erschließung des Grundstücks.

Erwerbsnebenkosten: Kosten, die im Zusammenhang mit dem Immobilienerwerb anfallen (Makler, Notar, Grundbuchkosten, Amtsgerichtsgebühren etc.), die den Wert der Immobilie nicht erhöhen. 

Euribor: European Interbank Offered Rate (Euribor). Der Euribor ist der Zinssatz für den europäische Banken untereinander Termingelder in Euro handeln. Der Euribor dient als Referenzzinssatz für variabel verzinste Darlehen (z.B. Cap-Darlehen).

Fertighaus: Von einem Fertighaus spricht man, wenn die einzelnen Teile eines Hauses bereits im Werk des Herstellers vorgefertigt werden. Diese werden dann in ihrer Gesamtheit an die Baustelle geliefert und nur noch montiert.

Feuerrohbauversicherung: Wird von den meisten Banken vor Auszahlung von Darlehensteilen verlangt. Sichert das finanzielle Risiko des Bauvorhabens gegen Schäden durch Blitz, Explosion und Feuer während der Rohbauzeit ab. Fast alle  Versicherungsgesellschaften bieten Wohngebäudeversicherungen an, die die Feuerrohbauversicherung beinhalten.

Finanzierungskosten:  Kosten, die im Zusammenhang mit der Fremdfinanzierung (Bauzeitzinsen, Disagio, Bereitstellungszinsen etc.) entstehen können.

Fremdkapital: Alle Mittel zur Finanzierung der Immobilie, die nicht durch Eigenmittel erbracht werden. Darunter fallen Darlehen von Banken, Versicherungen und Bausparkassen. Aber auch Arbeitgeberdarlehen oder Verwandtendarlehen.

Gebundener Sollzins: Zins, der für einen vereinbarten Zeitraum (Zinsfestschreibungsfrist) des Darlehens vertraglich festgeschreiben ist. Übliche Zinsbindungsfristen sind 1 bis 30 Jahre.

Gesamtfinanzierung: Mit der Gesamtfinanzierung ist die Beschaffung aller Geldmittel gemeint, die für den Bau oder Kauf einer Immobilie erforderlich sind. Zu der Gesamtfinanzierung gehören nicht nur die Fremdmittel, sondern auch Eigenmittel und Zuschüsse. Bei der Gesamtfinanzierung handelt es sich also um die komplette Abdeckung aller entstehenden Kosten im Zusammenhang mit dem Bau oder Kauf einer Immobilie.

Grundbuch: Das Grundbuch ist ein öffentliches Register, das beim zuständigen Amtsgericht (Grundbuchamt) geführt wird und Auskunft über alle wichtigen Daten der Grundstücke eines Amtsgerichtsbezirks gibt. Für jedes Grundstück wird ein gesondertes Grundbuchblatt geführt. Wer ein Grundbuch einsehen möchte, muß ein berechtigtes Interesse oder die Genehmigung  durch den Eigentümer nachweisen.

Grunderwerbskosten: Nebenkosten, die beim Kauf einer Immobilie anfallen. Zu den Grunderwerbskosten zählen die Grunderwerbssteuer,  die Maklercourtage sowie die Notarkosten und Amtsgerichtsgebühren. 

Grunderwerbssteuer: Fällt beim Kauf einer Immobilie an und beträgt je nach Bundesland 3,5% - 5,5% des Kaufpreises. Die Grunderwerbssteuer wird an das jeweilige Finanzamt abgeführt. Ohne Zahlung der Grunderwerbssteuer erfolgt keine Eigentumsumschreibung in das Grundbuch. In bestimmten Fällen ist der Erwerb von Grundvermögen von der Zahlung der Grunderwerbssteuer befreit (z.B. Erwerb vom Ehegatten).

Grundpfandrecht: Grundpfandrechte (Grundschulden, Hypotheken) sind bestimmte Sicherungsrechte an Grundstücken. In der Regel bildet das Grundpfandrecht die Grundlage zur Besicherung des Darlehens. Grundpfandrechte werden in Abteilung III des Grundbuches eingetragen.

Grundschuld: Die Grundschuld ist ein Grundpfandrecht und dient dem finanzierenden Kreditinstitut als Sicherheit für ein Darlehen. Die Grundschuld wird in Abt. III des Grundbuches eingetragen. Die Verwendung der Grundschuld als Sicherheit für eine Immobilienfinanzierung hat die Hypothek vor langer Zeit abgelöst, da sie fungibel (gegenseitig vertretbar) ist. Aufgrund ihrer Abstraktheit ist sie nicht am Bestehen einer Forderung gebunden und kann problemlos abgetreten werden.

Grundschuldzweckerklärung: Vertragliche Vereinbarung zwischen Darlehensgeber und Darlehensnehmer für welche Verbindlichkeiten die einzutragenden Sicherheiten haften.

Grundsteuer: Die Grundsteuer wird auf das Eigentum an Grundstücken erhoben und ist an die zuständige Gemeinde abzuführen. Die Bemessungsgrundlage richtet sich nach dem Einheitswert.

Grundstückskaufvertrag: Jeder Immobilienerwerb muß durch einen notariellen Kaufvertrag beurkundet werden. Im Kaufvertrag werden die Bedingungen festgehalten, zu denen das Eigentum auf den Erwerber übertragen werden soll.

Hypothek: Die Hypothek ist ein Grundpfandrecht, das als Sicherheit für ein Baudarlehen dient. In der Praxis findet die Verwendung der Hypothek aufgrund ihrer fehlenden Fungibilität (Vertretbarkeit)  kaum noch Anwendung. Die Hypothek  ist akzessorisch, d.h. gebunden an das Bestehen einer Forderung. In der Praxis wird die Eintragung von Grundschulden klar bevorzugt. 

Immobilie: Wird auch als Liegenschaft bezeichnet. Unter Immobilie wird ein bebautes oder unbebautes Grundstück einschließlich seiner Bestandteile verstanden. Im Gegensatz zur Mobilie (bewegliches Gut) handelt es sich bei der Immobilie um ein unbewegliches Gut.

Kapitaldienstfähigkeit: Die Kapitaldienstfähigkeit drückt aus, ob ein Kreditnehmer in der Lage ist seinen finanziellen Verpflichtungen (Zins und Tilgung) aus dem Kreditvertrag nachhaltig nachzukommen. Die Kapitaldienstfähigkeit wird im Rahmen der Bonitätsprüfung vom Darlehensgeber geprüft.

Kaufvertrag: siehe Grundstückskaufvertrag

Kreditfähigkeit: Ist die Fähigkeit rechtswirksam Kreditverträge abzuschließen. Kreditfähig ist eine natürliche Person, die das 18. Lebensjahr vollendet hat und voll geschäftsfähig ist.

Kreditwürdigkeit (Bonität): Vor Gewährung eines Kredites prüft das Kreditinstitut die Kreditwürdigkeit des Kreditnehmers. Neben der Zuverlässigkeit (persönliche Kreditwürdigkeit) des Antragstellers wird auch geprüft, ob der Kunde aus seinen Einkommens- und Vermögensverhältnissen in der Lage ist, den Kredit vertragsgemäß zurückzuführen (materielle Kreditwürdigkeitsprüfung).

Kündigungsrecht: Bei einer Zinsbindungsfrist von mehr als 10 Jahren, kann der Kreditnehmer gem. § 489 BGB das Darlehen nach Ablauf von 10 Jahren unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von 6 Monaten kündigen. 

Laufzeit:Die Laufzeit ist der komplette Zeitraum bis zur vollständigen Rückführung des Darlehens. Sie kann nicht mit der Sollzinsbindung gleichgesetzt werden. 

Nichtabnahmeentgelt: Entgelt, das durch die Nichtabnahme eines Darlehens oder Nichtabnahme von Darlehensteilen vom Darlehensnehmer an das Kreditinstitut, als Resultat des entstandenen Zinsschadens, entrichtet werden muß.

Nominalzins: Beim Nominalzins handelt es sich um den vertraglich festgelegten Zinssatz, den der Darlehensnehmer an den Darlehensgeber jährlich zu zahlen hat. Es ist der Zinssatz, nach dem sich die tatsächliche Zinszahlung richtet.

Notarbestätigung: Wird auch Rangbestätigung oder notarielle Rangbestätigung genannt. Schriftliche Bestätigung des Notars, dass einer rangrichtigen Eintragung der Grundschuld keine Hinderungsgründe entgegenstehen. Mit der Notarbestätigung wird eine vorzeitige Darlehensauszahlung (z.B. Kaufpreisabwicklung) ermöglicht, bevor die Grundschuld in das Grundbuch eingetragen ist.

Rangbestätigung: siehe Notarbestätigung

Rangstelle: Bei mehreren eingetragenen Grundpfandrechten gibt die Rangstelle an, in welcher Reihenfolge die Gläubiger aus dem Erlös einer Zwangsvollstreckung befriedigt werden. Das Grundpfandrecht im vorderen Rang muss in voller Höhe vor den Rechten in hinteren Rängen befriedigt werden. 

Risiko-Lebensversicherung: Lebensversicherung die nur den Todesfall absichert. Es wird kein Kapital gebildet, das am Ende der Laufzeit zur Verfügung steht.

Schufa: Schutzgemeinschaft für Allgemeine Kreditsicherung. Aufgabe der Schufa ist es, ihre Vertragspartner vor Kreditausfällen und Verbraucher vor Überschuldung zu schützen. Die  Kreditinstitute übermitteln an die Schufa Daten ihrer Kunden/potentieller Kunden oder holen Daten über diese ein. In beiden Fällen muß die Einwilligung des Verbrauchers vorliegen, damit der Datenschutz gewahrt bleibt. 

Schufa Klausel: Vor Weitergabe personenbezogener Daten an die Schufa oder vor Einholung personenbezogener Daten von der Schufa ist die Einwilligung der betroffenen Person erforderlich. Dies geschieht in der Regel durch Unterzeichnung der Schufa Klausel im Darlehensantrag.

Sondereigentum: siehe Eigentumswohnung

Sondertilgung: Die Sondertilgung ist eine außerplanmäßige Tilgung, die zusätzlich zur Regeltilgung des Darlehens erbracht wird. Die Sondertilgung führt zu einer Reduzierung der monatlichen Rate oder zu einer Verkürzung der Laufzeit.

Teileigentum: siehe Eigentumswohnung

Teilungserklärung: Erklärung des Grundstückeigentümers, daß das Eigentum an einem Grundstück in Miteigentumsanteile aufgeteilt ist und mit jedem Miteigentumsanteil das Sondereigentum an bestimmten Räumen verbunden ist. Weiterhin werden Rechte und Pflichten der einzelnen Eigentümer geregelt. Die Teilungserklärung muß notariell beurkundet werden. Voraussetzung ist die Abgeschlossenheitsbescheinigung der jeweiligen Behörde.

Tilgungsaussetzung: Wird im Darlehensvertrag eine Tilgungsaussetzung vereinbart, zahlt der Darlehensnehmer während der Sollzinsbindung lediglich Zinsen. Die Tilgung erfolgt in der Regel durch ein Tilgungsersatzmittel (Tilgungssurrogat). Das kann beispielsweise eine Kapitallebensversicherung oder ein Bausparvertrag sein.

Unbedenklichkeitsbescheinigung: Bescheinigung des Finanzamtes, daß die Grunderwerbssteuer bezahlt wurde. Die Unbedenklichkeitsbescheinigung ist Voraussetzung für die Eigentumsumschreibung im Grundbuch.  

Variabler Zins: Unter einem variablen Zinssatz versteht man einen flexiblen Zins, der in regelmäßigen Abständen an die aktuelle Marktsituation angepaßt wird.

Verkehrswert: Ist der zur Zeit am Markt erzielbare Preis für eine Immobilie.

Vorfälligkeitsentschädigung: Fällt an, wenn ein Darlehen vor Ablauf der vereinbarten Sollzinsbindung zurückgezahlt wird. Beim Vorfälligkeitsentgelt handelt es sich um die Entschädigung der Bank für einen entstehenden Zinsschaden. 

Wohngebäudeversicherung: Auch gebundene Wohngebäudeversicherung genannt, da sie aus drei verschiedenen einzelnen Versicherungen (Sturm-, Feuer und Leitungswasserversicherung) besteht, die in einem Vertrag zusammengefaßt sind.

Wohn RiesterDurch die Verabschiedung des  Eigenheimrentengesetzes gibt es seit der Abschaffung der Eigenheimzulage wieder eine staatliche Unterstützung für den Kauf oder Bau selbstgenutzter Immobilien nach dem 1.1.2008. Die staatliche Förderung erfolgt über zertifizierte Altersvorsorgeverträge. Dies kann ein Riester-Annuitätendarlehen sein, in das die Zulagen direkt eingezahlt werden. Der Darlehensnehmer kann somit seine Darlehenslaufzeit mitunter erheblich verkürzen.Die Förderung kann aber auch in einen Bausparvertrag eingezahlt werden.